BEHANDLUNGSPHILOSOPHIE

Man muss den Menschen als eine EINHEIT sehen. Er besteht aus vielen kleinen Bausteinen, die miteinander arbeiten und voneinander abhängig sind. Ist einer dieser Bausteine in seiner Funktion gestört, läuft dies in die anderen Bausteine weiter und stört somit das gesamte System. Eine Störung kann unbemerkt bleiben. Sammeln sich jedoch mehrere Störungen an, entwickeln sich daraus Symptome und Krankheitsbilder. Schmerz ist das auffälligste Symptom, wobei häufig der Ort des Schmerzes nicht mit dem Ort der Schmerzursache identisch ist. Meist sind Bewegungseinschränkungen die Ursache für die auftretenden Schmerzen.

Die Behandlung setzt dort an, wo Ihr momentaner Gesundheitszustand ist. Ihr Behandlungskonzept wird individuell auf Sie abgestimmt und an Ihren sich ändernden Gesundheitszustand angepasst.

Dies beinhaltet:

  • passive Therapien wie Massagen, Mobilisation, dehnen, Wärme- oder Kälteanwendungen
  • aktives Training wie Kräftigungs-, Koordinations, Mobilisations- und Dehnungsübungen
  • Übungsanleitung für eigenes Training zu Hause und unterwegs

BEHANDLUNGSTECHNIKEN

Die Viszerale Therapie ist das Zusammenführen vom Bewegungsapparat mit dem Organsystem. Unsere Organe sind am Bewegungsapparat befestigt und bekommen so ihren Halt und ihren Platz im Körper. Sie haben daher eine starke Verbindung zu Wirbelsäule, Becken, Rippen, Schultergürtel, Knochen, Muskeln und Faszien.

Aus vielen Gründen kann es zu Dysfunktionen der Organe kommen: Infektion, Operationen, Fehlernährung, schlechte Haltung, Skoliosen oder emotionale Belastungen. Die Konsequenz daraus ist, dass die belasteten Organe Spannungen aufbauen und in der Folge auf den Bewegungsapparat übertragen. Beispielsweise kann Verstopfung oder Blasenentzündung zu Beschwerden am Hüftgelenk oder an der Lendenwirbelsäule führen (Schmerzen, Bandscheibenprobleme, Gleitwirbel,...).

Das Bobath-Konzept ist ein problemlösungs orientierter Zugang zur Befundaufnahme und Behandlung von Individuen mit Störungen von Funktion, Bewegung und Tonus aufgrund einer Läsion des zentralen Nervensystems.Die Person wird hinsichtlich ihrer Funktionen innerhalb wechselnder Umgebungen beurteilt. Der Behandlungsprozess ist individuell auf die bio-psycho-sozialen Bedürfnisse abgestimmt und schließt präventive und begünstigende Aspekte mit ein. Ein interaktiver Prozess zwischen der betroffenen Person, dem interdisziplinären Team und den Angehörigen und/oder den Pflegepersonen führt zu einer angemessenen Behandlung innerhalb des 24-Stunden-Tages.

Das Ziel ist die Optimierung von Funktionen

Das Ziel der Behandlung ist die Optimierung von Funktionen. Der fortlaufende Prozess von Befundaufnahme und Behandlung richtet sich sowohl nach vorrangigen Beeinträchtigungen von Funktionen, ebenso wird die verbesserte Kontrolle in die Teilnahme am täglichen Leben integriert. Während der Behandlung versucht der/die Therapeut/in, die Haltungs- und Bewegungsmuster zu optimieren, um ihre Effektivität zu verbessern.

Die Behandlung ist durch die Suche nach Lösungen für diejenigen Aspekte des motorischen Verhaltens charakterisiert; die die erfolgreiche Durchführung einer Aktivität stört. Dies schließt einerseits die aktive Teilnahme des Individuums mit ein, als auch die spezifische Handhabung durch den/die Therapeuten/in, die an die jeweiligen individuellen Erfordernisse angepasst und allmählich, um Unabhängigkeit zu erreichen, abgebaut wird. Die motorische Aufgabe und die Umgebung werden je nach Bedarf strukturiert.

(Quelle: www.vebid.de, © 2014 Verein der Bobath InstruktorInnen IBITA Deutschland und Österreich e.V.)

Die Manuelle Therapie nach Maitland befasst sich mit reversiblen Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, die ihre Ursache im Bereich der Gelenke und den umgebenden Strukturen (Gelenkskapsel, Bänder, Muskulatur) haben. Ziel ist sowohl eine verbesserte Beweglichkeit der betroffenen Gelenke, als auch eine Schmerzlinderung durch Entlastung überbeanspruchter Strukturen. Angewandt werden zunächst spezielle Grifftechniken, um Bewegungseinschränkungen genau zu lokalisieren und analysieren. Dieser Befund dient als Grundlage zur nachfolgenden Mobilisation. Bei der Mobilisation unterscheidet man zwischen Griffen, die direkt die Gelenke beeinflussen und Techniken, die der Weichteilbehandlung dienen, um die Muskulatur an das neu gewonnene Bewegungsausmaß anzupassen. Auch Weichteilerkrankungen, wie Tennisellbogen oder Impingementsyndrome der Schulter, können oft gut mit Manuelle Therapie ursächlich behandelt werden.


Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos

Faszien sind Teil des menschlichen Bindegewebes und bilden das Grundgerüst des menschlichen Körpers (sie umhüllen Muskeln, Organe etc.). Werden diese Faszien durch einen Unfall oder durch die tägliche Belastung beeinträchtigt so können Schmerzen und Bewegungsseinschränkungen entstehen.

Die FDM ermöglicht eine rasche Therapie dieser Beschwerden. Durch eine gezielte Untersuchung werden auslösende Faktoren festgestellt und durch spezielle Handgriffe korrigiert.


Ergonomieschulung / Arbeitsplatzgestaltung und Beratung

Etliche Stunden am Tag verbringen wir an Arbeitsplätzen, die unseren individuellen Körperdimensionen nicht oder unzureichend angepasst sind. Dies und immer wiederkehrende stereotype Haltungs-/Bewegungsmuster führen zur Veränderung der Körperstatik und können Schmerzen und Krankheiten auslösen oder Heilungsverläufe verzögern.

Meist sind kleine, einfache Veränderungen von positiver Wirkung.


K-Taping

es gibt verschiedene Anlagearten des kinesio Taping wie:

Muskelanlagen

diese werden angewendet bei Muskulatur mit erhöhter Ruhespannung um diese zu entspannen und bei Muskulatur mit verminderter Ruhespannung um diese zu aktivieren

Ligamentanlagen

werden angewendet bei Verletzungen und Überlastungen von Sehnen und Bändern

Korrekturanlagen

bei z.B. knöchernen Fehlstellungen

Lymphanlagen

werden bei Störung des Lymphabflusses als Ergänzung zur Lymphdrainage eingesetzt


Sturzprävention

Was bedeutet Sturzprävention?Unter Sturzprävention versteht man Maßnahmen, die das Ziel haben Stürze und Verletzungen zu verhindern. Dies geschieht durch Wohnraumanpassung und durch gezielte Bewegung. Das Training besteht aus den Komponenten:

  • Gleichgewich
  • Kraft
  • Selbsteinschätzung
  • Lösen von Mehrfachaufgaben

Durch gezieltes Training sinken die Sturzangst und das Verletzungsrisiko, während Kraft, Gleichgewicht, Reaktion und Selbsteinschätzung steigen, ebesno wie die Lebensqualität.

Manuelle Lymphdrainage (Ödemtherapie)

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Sonderform der klassischen Massage. Das Ziel ist es, den Lymphabfluss zu fördern. Durch sanfte, großflächige Griffe in Richtung des Herzens wird erreicht, dass sich die Lymphgefäße öffnen. Schlacken und Giftstoffe werden abtransportiert. Die angestaute Gewebsflüssigkeit (Ödeme), die meist Schwellungen an Füßen, Beinen und Händen verursacht, kann wieder abfließen. Im Unterschied zu anderen Massageformen wird bei der Lymphdrainage das Gewebe nicht durchgeknetet. Es wird stattdessen langsam und druckarm mit sich ständig wiederholenden Bewegungen bearbeitet. So werden die Lymphgefäße angeregt und die überschüssige Lymphflüssigkeit wird aus dem Gewebe abtransportiert.


Fußreflexzonenbehandlung

Bereits vor 5.000 Jahren schwörte man in China und Japan auf die Behandlung mittels Druckpunkten. Im Laufe der Zeit hat sich die Fussreflexzonenmassage zu einer anerkannten und wirksamen manuellen Therapie entwickelt. Die Fussreflexzonenmassage ist eine Behandlung, die nicht nur den Füssen gut tut, sondern auf den gesamten Körper wirkt. Vereinfacht ausgedrückt, spiegeln die Füsse alle Körperteile wieder. Jedes Organ hat in den Füssen seine Entsprechung. Aktiviert man diesen Punkt, arbeitet man dadurch auch an den Organen. Blockaden lösen sich auf, Schmerzen verschwinden. Darüber hinaus hat diese Behandlungsform viele positive Auswirkungen auf unseren Körper: unter anderem werden Haut und Nieren aktiviert und die Darmausscheidung verbessert. Der Körper wird entschlackt und nicht nur Ihre Füsse fühlen sich rundherum wohl.


Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss

Dorn-Therapie eine echte Hilfe, nicht nur bei Rückenproblemen! Fehlstellungen der Wirbelsäule beeinflussen alle Regionen des Körpers, alle Organe, das Hautareal und die Muskulatur. Mit sanftem Daumendruck wird der falsch stehende Wirbel in die richtige Position gebracht und binnen kurzer Zeit sind akute oder chronische Beschwerden geheilt oder erheblich gelindert. Die Dorn-Therapie ist eine komplementärmedizinische, manuelle Methode, die an die Chiropraktik erinnert, aber auch Elemente der Meridianlehre einbezieht. Unsere bewegungsarme Lebensweise führt zu Fehlbelastungen. Fehlstellungen der Wirbelsäule und des Beckens sind die Folge. Das wiederum ist die Ursache der meisten Rückenprobleme, denn nahezu jeder hat einen "Beckenschiefstand". Die Dorn-Therapie ist eine Methode, die die Beinlängen korrigiert und falsch stehende Wirbel einrichtet. Da aus jedem Wirbel ein Nervenpaar austritt, das im gleichen Körpersegment liegende Organ- und Gewebsbereiche versorgt, werden gleichzeitig positive Wirkungen auf diese Bereiche erzielt. So liegt etwa im Bereich des dritten Brustwirbels die Versorgung der Atmungsorgane. Eine Wirbelkorrektur in diesem Bereich kann deshalb eine Normalisierung der Atemfunktionen bewirken bzw. Probleme bei der Atmung können auf eine Fehlstellung des dritten Brustwirbels zurückzuführen sein.


Akupunktmassage nach Penzel (APM)

Die Akupunkt Meridian Massage ist eine energetische Massagetherapie, die nach den Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) behandelt.
Ziel ist es, das Qi (= Energie) auszugleichen und wieder in Fluss zu bringen, das z.B. durch statische Probleme der Wirbelsäule und Gelenke, Ernährungsgewohnheiten und psychische Zustände in seinem Gleichgewicht gestört sein kann.
Dies geschieht mit einer sanften Massage der Meridiane mittels eines Massagestäbchens